Schwangerschaft

Frauen sind während der Schwangerschaft ganz besonders auf einen gesunden Rücken angewiesen. Die Hauptlast des Ungeborenen muß nämlich hier getragen werden. Schon leichte Verlagerungen von Wirbeln können dann zu plötzlichen, starken Rückenschmerzen und Verspannungen führen. Um dieses zu verhindern, sollten Sie sich schon zu Beginn der Schwangerschaft chiropraktisch untersuchen lassen. Der Chiropraktiker wird eventuelle Wirbelverlagerungen erkennen und Ihnen seine Hilfe anbieten. Besonders, wenn Sie eines der folgenden Symptome an sich entdeckt haben:

  • ein "kurzes" Bein
  • Schwächegefühle
  • Magenschmerzen
  • schlechte Haltung
  • Konzentrationsschwächen
  • Kribbeln in den Armen und Händen
  • Rückenschmerzen beim Bücken
  • Irritierbarkeit
  • Verdauungsstörungen
  • Schlechte Koordination
  • Schmerzen zwischen den Schultern
  • Kopfschmerzen
Auch Beckenschiefstände und symphyseale Reizzustände können in der Schwangerschaft bzw. durch die Belastung der Geburt zu massiven Rücken -und Beckenschmerzen bei der Mutter führen. Um dieses zu vermeiden, sollten Sie sich chiropraktisch untersuchen lassen. Besonders die Rücken- und Beckenschmerzen, die erst nach der Geburt Ihres Kindes aufgetreten sind, beruhen häufig auf vorher nicht erkannten und behandelten Beckenschiefständen (s.o.) bzw. Wirbelverlagerungen. Sie sollten unbedingt korrigiert werden.

Die wichtigsten Gründe für eine chiropraktische Behandlung liegen aber in der Natur der Sache: Medikamente sind tabu - und somit wird die Chiropraktik häufig zur rettenden medikamentfreien Behandlung bei Magen-Darm-Problemen oder anderen Problemen.

Die positiven Einflüsse der chiropraktischen Behandlung auf die Beckenbodenmuskulatur führt fast immer zu einer erheblich leichteren und oft verkürzten Geburt.

Wann können Sie in der Schwangerschaft behandelt werden ?

Nun, in den ersten 2 Monaten sollten Sie sich nicht behandeln lassen - aber ansonsten geht es prinzipiell bis kurz vor der Geburt. Besonders in den letzten Tagen macht sich der lösende Einfluß auf die Beckenbodenmuskulatur sehr positiv bemerkbar.