Kopfschmerzen, Migräne und Schleudertrauma

Nach einer Statistik in den Vereinigten Staaten (U.S. Public Health Service Report) leiden 15 Mio. Amerikaner unter ständig wiederkehrenden Kopfschmerzen.

Diese Leidenden zahlen jährlich 300 Mio. Dollar für Kopfschmerztabletten, die höchstens stundenweise Erleichterung bringen. Bei diesen 15.000.000 Amerikanern sind die nicht mitgerechnet, die von Zeit zu Zeit unter milden Kopfschmerzen leiden, deren Ursache Übermaß an Essen, Trinken, Rauchen, Ermüdung der Augen, Verdauungsprobleme oder schlechte Luft ist.

Die bekannstesten chronischen Kopfschmerzen sind unter dem Namen "Migräne" bekannt. Die Wissenschaft ist sich schon lange darüber im Klaren, daß Migräne vor allem durch Dehnen oder Spannen der Arterien und Nerven im Kopf verursacht wird.

Die dabei entstehenden Schmerzen können stunden- bis tagelang andauern und mehr oder weniger stark sein. Es ist charakteristisch, daß sie halbseitig beginnen, sie können sich dann aber über den ganzen Kopf hin ausbreiten. Nervosität, Übelkeit, Lichtempfindlichkeit, Brechreiz, Verstopfung oder Durchfall sind oft begleitende Symptome.

Meistens ist der Migräneschmerz ein klopfender Schmerz in den Schläfen, aber bei manchen ist der klopfende Schmerz auch an anderen Stellen des Kopfes, Gesichtes oder des Nackens.

Was besonders erschreckend bei diesem Leiden ist, ist der sogenannte Vorschmerz - d.h., der Kranke kennt die Zeichen, mit denen sich der Schmerz zuerst ankündigt, und fürchtet, daß er zu einer ungelegenen Zeit oder einer wichtigen Angelegenheit "angreift". Diese Vorzeichen sind meistens ein leichtes Unruhegefühl im Magen und der Eindruck, daß Licht und Farben leuchtender sind als normal.

Nach einigen Erfahrungen mit diesen Vorzeichen lernt der Leidende, die zweite Phase zu erwarten und zu befürchten. Er sieht Flecken vor den Augen, dann verliert er ca. 50 % seines normalen Blickfeldes und befürchtet, blid zu werden.

Ein anderer Teil des Migräne Syndroms sind eine Varität von Leibschmerzen, Schmerzen im Brustkasten, Armen und Beinen, schmerzhafte Attacken von Erbrechen, Durchfall, Schwellungen, schnelle Gemütsveränderungen und Fieber. Einen Studie des Migränesyndroms über längere Zeit hinweg zeigte, daß der Leidende eine starke Persönlichkeitsveränderung erfährt.

Da er weiß, daß Migräneattacken zu wichtigen Gelegenheiten , kritischen Zeiten am Arbeitsplatz, beginnen und die Harmonie des Familienlebens unterbrechen können, verliert der Leidende das Vertrauen in sich selbst und seine Fähigkeiten. Dann beginnt die Umwelt, ihm zu mißtrauen, Chancen und Aufstiegsmöglichkeiten werden verpaßt und das Familienleben ist angespannt, während die Familie versucht, mit den Gemütsveränderungen des Kranken fertig zu werden.


Was kann man tun ?

Wenn Sie glauben, Sie haben Migräne, konsultierne Sie einen Chiropraktiker. Chiropraktische Forscher haben spezielle Nerventests entwickelt, um die genaue Stelle im Nacken zu finden, wo Arterien und Nerven blockiert werden. In schwierigen Fällen werden spezielle Röntgenaufnahmen gemacht, um die Stelle der Wirbelverlagerung(en) zu erkennen.

Tausende von Röntgenaufnahmen wurden untersucht und zeigten Verlagerungen der Halswirbel bei vielen Migränekranken. Da die Nerven und Blutbahnen durch kleine Öffnungen zwischen den Halswirbeln passieren, kann eine Verlagerung einen Druck oder eine Spannung der Nerven und Blutbahnen zum Kopf verursachen. Das Resultat ist Migräne.

Nach einer eingehenden Untersuchung und Diagnose durch den Chiropraktiker kann der Druck auf die Nerven und Blutbahnen aufgehoben werden und die Migräneschmerzen verschwinden - oft auch noch bei einer jahrelangen Vorgeschichte !